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Prüfsoftware LabMaster von Hegewald & Peschke

LabMaster ist die universelle Materialprüfsoftware von Hegewald & Peschke. Sie kann in allen Bereichen der Werkstoff- und Bauteilprüfung eingesetzt werden. Ob einfache oder komplexe Prüfaufgaben, ob normkonform oder kundenspezifisch, ob zur tagtäglichen Qualitätssicherung oder für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben: LabMaster bietet jedem ein bedienerfreundliches Nutzungskonzept.

LabMaster ist mit der Erfahrung aus über 20 Jahren Entwicklung perfekt auf die Prüfmaschine abgestimmt und wird kontinuierlich dem technischen Fortschritt und der Weiterentwicklung der Prüfnormen angepasst. Anwendererfahrungen tragen dazu bei, dass die Prüfsoftware jederzeit aktuell ist und sich den Wünschen der Nutzer und neuen Normen anpasst.

Flexibilität bietet LabMaster außerdem bei der Einbindung externer Geräte, beim Datenimport und -export, in Form des frei konfigurierbaren Versuchsablaufs für spezielle Prüfanwendungen und bei der Datenablage.

Insbesondere mit Hilfe seines Prüfassistenten kann der Prüfprozess individuell konfiguriert werden, so dass der Anwender nur die notwendigen Eingabefenster bedienen muss, unterstützende Informationen bekommt und zielstrebig seine Aufgaben abarbeiten kann.

Eine klare Nutzerverwaltung mit der Festlegung verschiedener Nutzerprofile erlaubt die Integration der Prüfsoftware in den betrieblichen Alltag.

Mit LabMaster steht dem Anwender eine komplette Software inklusive aller Testmodule (u.a. Zug-, Druck-, Biege-, Peel-, Torsionsmodul) zur Verfügung, die das Hinzukaufen von Normen überflüssig macht. Aus dem dazugehörigen Baukastensystem, bestehend aus verschiedenen Erweiterungsmodulen, kann der Nutzer die für seine Anwendung passenden Module auswählen.

Ein Service der besonderen Art

Mit LabMaster erhält man nicht nur eine Software, sondern auch unseren Service, der über die schnelle und korrekte Abwicklung der Anfrage hinausgeht und den Anwender beispielsweise durch die kostenfreie Beratung bei der Einrichtung von Prüfungen nach spezifischen Normen unterstützt.
Statt einer kostenpflichtigen Servicehotline bieten wir zudem einen qualifizierten Kontakt in Form unseres Applikationssupports.

Erfahren Sie mehr über LabMaster 

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Wo LabMaster überall eingesetzt werden kann

Eine Prüfsoftware - Alle Anwendungen

Die universelle Prüfsoftware LabMaster ist eine anwenderorientierte Software. Hegewald & Peschke ist es dabei wichtig eine komplette und flexible, übersichtliche Lösung zu bieten. Grundsätzlich orientiert sich LabMaster an der Praxis und dabei an zwei Anwenderprofilen: Für die Qualitätssicherung bietet LabMaster eine vorlagenorientierte schnelle Abarbeitung von Prüfaufgaben, für Forschung und Entwicklung eine Individualisierung in Parametrierung und für Prüfabläufe.

LabMaster stellt ein universelles Prüfsystem für die Materialprüfung dar, kann aber ebenso für Bauteile und zyklische Prüfabläufe sowie Zeitstandversuche verwendet werden:

  • Zugversuche
  • Scherversuche
  • Druckversuche
  • Biegeversuche
  • Schäl- und Trennversuche
  • Schubversuche
  • Torsionsversuche
  • Kalibrierversuche
  • Frei definierbare komplexe Prüfabläufe

LabMaster eignet sich für alle Prüfmaschinen, von der Kleinlastprüfmaschine bis zur Prüfmaschine im Großlastprüfbereich. Sie wird für Universalprüfmaschinen der Serien inspekt solo, inspekt duo, inspekt blue, inspekt table 5 - 250 und inspekt ebenso eingesetzt wie für Modernisierungen und Sonderprüfmaschinen

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Wie LabMaster funktioniert

LabMaster hat eine an Windows angelehnte übersichtliche Bedienoberfläche. Das macht einen schnellen Einstieg in die Prüfaufgabe möglich. Alle wichtigen Funktionen sind auf einen Blick vorhanden. Im Hintergrund stehen viele weitere Konfigurationsmöglichkeiten zur Auswahl. Je nach Prüfaufgabe und Komplexitätsgrad der Versuchsführung kann die Darstellung angepasst und Optionen ein- und ausgeblendet werden. Der für die Ergebnisanzeige gedachte Protokoll-Editor kann individuell eingestellt werden.

Unser optional einrichtbarer Prüfassistent erleichtert dem Anwender die Durchführung der Prüfaufgabe. Entsprechend der definierten Arbeitsschritte wird er durch die Einstellungen der Software geführt, dabei werden diese von der Eingabe der Probendaten bis hin zum Protokolldruck nach Testende abgearbeitet. Dadurch lassen sich Bedienfehler nahezu ausschließen. Der gut strukturierte Arbeitsablauf sorgt dafür, dass alle wichtigen Einstellungen abgespeichert und im Nachhinein wieder zugeordnet werden können. So lassen sich auch nach einem Wechsel des Prüfaufbaus gespeicherte Prüfparameter wieder aufrufen und Tests mit identischen Einstellungen nochmals durchführen.
Mit der Prüfserie wird der Prüfablauf festgeschrieben und die Verwendung der notwendigen Zutaten definiert. Ist der Benutzer mit der Prüfdurchführung zufrieden, kann er diese abspeichern. Beim nächsten Versuch findet sie direkt Anwendung.

Blockprogramm:
Das Blockprogramm ist für komplexe frei definierbare Prüfabläufe gedacht. Zur Auswahl stehen beispielsweise Fahrbefehle zur Durchführung von zyklischen Versuchen, Relaxations- und Kriechversuchen, Abläufe für Bruchmechanik-Tests oder die Bauteilprüfung.

Programmierkenntnisse sind dafür nicht erforderlich: Die Befehle werden ganz einfach in Menü-Fenstern eingegeben. Durch die Überwachung detaillierter Abbruchkriterien hat der Nutzer zu jeder Zeit eine vollständige Kontrolle über den Prüfablauf.

Auch können externe Geräte in das Prüfprogramm eingebunden werden. So können zum Beispiel Temperatur- und Klimakammern oder Hochtemperaturöfen angesteuert werden. Auch können einfach I/O-Signale als Trigger Anwendung finden.

Versuchsauswertung/Protokolleditor:
Für alle Resultate lassen sich Toleranzen definieren und überwachen. Prüfbedingungen und -parameter wie z.B. Querschnittsfläche oder Brucherkennungskriterien können nachträglich mit Hilfe der Nachkalkulationsfunktion korrigiert werden. Das gilt im Besonderen auch für die Resultatsermittlung und -auswertung.

So lassen sich anhand verschiedener mathematischer Modelle (Regression, Tangente, Sekante, etc.) E-Module berechnen.

Im Protokolleditor können alle Daten, wie Resultate, Grund- und Probendaten benutzerfreundlich platziert und formatiert werden. Auf diese Weise können individuelle Protokoll-Layouts mit dem Firmenlogo zur Darstellung der Ergebnisse erstellt werden.

Durch die übersichtliche Trennung der Darstellung in Vorschau- und Bearbeitungsfenster hat der Bediener vollständige Kontrolle über das Erscheinungsbild des Protokolls.

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Was mit LabMaster alles möglich ist

Die Standardversion von LabMaster umfasst nahezu den kompletten Funktionsumfang – für ganz spezielle Kundenanforderungen stehen verschiedene Zusatzfunktionen in Form der Erweiterungsmodule zur Verfügung, aus denen der spätere Benutzer für seine Anwendung auswählen kann. Eine umfangreiche Prüfvorschriftenbibliothek steht kostenfrei zur Verfügung.

Externe Geräte wie z.B. Extensometer, Temperaturregler, Messverstärker, Dickenmessgeräte, Messschieber oder Waagen können direkt in LabMaster eingebunden werden. Damit ist auch das zeitsynchrone Erfassen von Messgrößen über Kraft, Weg und Dehnung hinaus möglich. Ebenso sind sowohl höherfrequente als auch Langzeittests durchführbar.

Weitere Vorteile auf einen Blick:

  • Parameter, Resultate und Kanäle können individuell erstellt und verwendet werden.
  • Synchrone Einbindung externer Geräte und Sensoren; auch der Output von analogen und digitalen Signalen zur externen Weiterverwendung ist möglich
  • Einfache Generierung und Speicherung von Prüfvorlagen
  • Individuelle Ablaufsteuerung: Der Prüfassistent hilft dabei den Prüfablauf sicher zu gestalten. Er legt die Abfolge für die Arbeitsschritte fest (Ablaufsteuerung).
  • Verschiedene Optionen für das Datenhandling bieten eine hohe Flexibilität.
  • Die Anbindung an Datenbanken, Netzwerkstrukturen, QS-Systemen und andere IT-Systeme ist nach vorheriger Absprache möglich.
  • Für das Anwendungsfeld der Lehre bietet LabMaster eine Demonstrationsmöglichkeit, damit können Versuche ohne Prüfmaschine simuliert und ausgewertet werden. Gekoppelt mit dem Videomodul können Prüfungen anschaulich nachgestellt und synchron zum Spannungs-Dehnungsdiagramm abgebildet werden.

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Welche Systemvoraussetzungen müssen erfüllt sein

Für die Verwendung von LabMaster sind handelsübliche PCs ausreichend. Sie sollten mindestens über einen Prozessor Intel Core I5-4440 3.10GHz oder vergleichbar, 8 GB RAM und mindestens 320 GB Festplatte verfügen. Weitere Voraussetzungen sind eine Netzwerkkarte 100/1000 Mbit, eine 1GB Grafikkarte, USB 2.0 oder eine freie LAN Schnittstelle. Es empfiehlt sich zudem eine Bildschirmauflösung von 1280 x 1024 (mindestens jedoch 1024 x 768). Systemvoraussetzung für LabMaster sind die das Windows-Betriebssysteme 7 oder 10 Professional.

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Die Erweiterungsmodule - Was mit LabMaster noch möglich ist

Datenimport/-export

Der Export von Resultaten und Statistik in ausgewählte Dateiformate, das Speichern von Diagrammen und das Speichern der Echtzeitaten in einer konfigurierbaren ASCII-Datei sind im Standardumfang von LabMaster enthalten. Darüber hinaus steht ein erweitertes Modul für Datenimport/-export zur Verfügung.
Mit Hilfe dieser Zusatzfunktion können vor Durchführung einer Prüfung Daten importiert und nach einer Prüfung exportiert werden. Diese Daten umfassen z.B. alle Grunddaten, Probendaten, Resultate, Toleranzen etc. Der Datenimport und -export ist für einzelne Prüfungen ebenso möglich wie für ganze Prüfserien. Der Datenaustausch erfolgt dabei manuell oder automatisch.

Über Windows System-DSN kann LabMaster grundsätzlich mit allen Datenbanken verbunden werden, für die ein ODBC-Treiber existiert. Ab Version 2.6.0 ist es zudem möglich, direkt mit einer eigenen Firebird-Datenbank Daten auszutauschen.

Mit Hilfe des Datenexports können die Daten aus der Bauteil- oder Materialprüfung in ein vorhandenes Qualitätssicherungs-System oder in ein benutzerdefiniertes Format geschrieben werden. Zielsysteme für den Datenexport können die gängigen Qualitätsmanagement-,Laborinformations- und Management- oder kundenspezifische Datenbanksysteme sein.

Mit dem Datenimport können Proben- oder Prüfparameter importiert und für die anschließende Prüfung in LabMaster verwendet werden. Die Werte automatisch vermessener Proben für die Serienprüfung können anhand von Probeninformationen zugeordnet werden.

Flyer Datenimport/-export

Formeleditor

Die Erstellung benutzerdefinierter Resultate ist ein Grundbaustein von LabMaster. Mittels der Funktion Benutzerdefiniert/Resultate können in jedem Versuchsmodul bis zu 300 Resultate angelegt werden. Resultate, die über eine Formel berechnet werden, können hiermit jedoch nicht erstellt werden. Für diesen Fall steht dem Anwender mit dem Formeleditor ein leistungsstarkes Werkzeug zur Verfügung. Als Datenbasis für die Eingabe von Gleichungen dienen Probendaten, Resultate und Messkanäle. Der Einsatz des Formeleditors empfiehlt sich insbesondere bei wechselnden nicht normkonformen Prüfungen.

Flyer Formelditor

Bruchmechanik

Mit dem Erweiterungsmodul Bruchmechanik können statische Versuche an tiefangerissenen Proben durchgeführt werden. Je nach Werkstoffverhalten wird dabei in linear-elastische Bruchmechanik und Fließbruchmechanik unterteilt. Die zugehörigen Prüfvorschriften und Abläufe sind als Vorlagen vordefiniert, die natürlich modifiziert werden können. Mit diesem Zusatzmodul können u.a. folgende Normen abgebildet werden: ASTM E399, ASTM E1820, ISO 12135.

Flyer Bruchmechanik

Kalibriermodul

Mit den Standardfunktionalitäten von LabMaster können zum einen Kraftmesseinrichtungen der mit LabMaster genutzten Prüfmaschine als auch externe Kraftmessgeräte überprüft werden. Im letztgenannten Fall wird die Prüfmaschine als Kalibriermaschine eingesetzt. 

Flyer Kalibriermodul

Mehrarbeitsplatzsystem

Das Modul Mehrarbeitsplatzsystem erweitert die Software LabMaster um Funktionen zur Arbeit in einer Server-Client-Umgebung, und ermöglicht somit den Zugriff mehrerer Benutzer auf die im Netzwerk abgelegte Datenbank mit den Versuchsergebnissen.

Es wird beispielsweise eingesetzt, wenn Versuch und Auswertung an getrennten Arbeitsplätzen durchgeführt werden. Das Risiko zur Manipulation der Versuchsdurchführung durch externe Anwender wird somit minimiert.
Änderungen an Daten und Einstellungen stehen sofort jedem Arbeitsplatz zur Verfügung. Anders als bei der Einzelplatzversion sind gleichzeitige Zugriffe auf Systemeinstellungen, globale Einstellungen und Messreihen gesperrt.

Flyer Mehrarbeitsplatzsystem

Videoaufzeichnung

Mit dem Modul Videoaufzeichnung können Videosequenzen statischer oder quasi statischer Versuche aufgenommen, gespeichert und wiedergegeben werden. Mit der Prüfmaschine ermittelte Kräfte und Wege sowie resultierende Kanäle wie zum Beispiel die Zugspannung können den Videosequenzen zeitsynchron zugeordnet werden. Auf diese Weise können auch nachträglich Messwerte im Diagramm markiert und das zu diesem Zeitpunkt aufgezeichnete Videobild betrachtet werden. Diese Funktion kann unter anderem sehr gut genutzt werden, um das Bruchverhalten von Mikrofasern zu untersuchen oder das Abscherverhalten von Lötverbindungen auf Mikroelektronikplatinen. Hervorragend kann diese Funktion im Lehrbetrieb verwendet werden unter Verwendung des Demonstrationsmodus.

Flyer Videoaufzeichnung

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